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AUSBILDUNG TECHNISCHER ZEICHNER

Ausbildung zum Technischen Zeichner

Die Ausbildung erfolgt nach den Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes und findet im Rahmen des dualen Systems im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.  Die reguläre Ausbildungszeit beträgt dreieinhalb Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Ausbildungszeitverkürzung möglich. Ein bestimmter Schulabschluss ist rechtlich nicht vorgeschrieben, jedoch werden zu 98 % Auszubildende mit einem mittleren Schulabschluss oder der Hochschulreife eingestellt. Nur 2 % der Bewerber mit Hauptschulabschluss schaffen es aufgrund der großen Nachfrage einen Ausbildungsplatz zum Technischen Zeichner zu erhalten.

Die Ausbildung erfolgt zu einem Drittel der Ausbildungszeit in einer der folgenden 5 Fachrichtungen:

  • Maschinen- und Anlagentechnik
  • Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik
  • Stahl- und Metallbautechnik
  • Elektrotechnik
  • Holztechnik

Die Gliederung in die unterschiedlichen Fachrichtungen erfolgt im dritten Lehrjahr. Im ersten Ausbildungsjahr erlernen Technischen Zeichner grundlegende Dinge für den Beruf. Anschließend erfolgt für die Auszubildenden eine Spezialisierung in ihren Fachgebieten.

Young Technischer Zeichner Working with pen and paper.

Bildquelle: AdobeStock_67336274 von chika_milan

Das erste Ausbildungsjahr

Im ersten Ausbildungsjahr erlernen die Auszubildenden sämtliche Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die sich bei den unterschiedlichen Berufsprofilen überschneiden. Bei diesen handelt es sich um Grundlagen zum Umgang mit Daten, also deren Erfassung und Beschaffung, ihrer anschließenden Bearbeitung, Qualifizierung und Visualisierung sowie ihrer schlussendlichen Interpretation, Zusammenführung, Verknüpfung und Auswertung. Neben dem konkreten Umgang mit Messdaten erlernen die Auszubildenden aller Fachrichtungen im ersten Jahr außerdem die unterschiedlichen Einzelprozesse und setzen sich mit den berufsbezogenen rechtlichen Grundlagen und Verwaltungsvorschriften sowie den berufsbezogenen geltenden Normen und Standards auseinander.

Das zweite Ausbildungsjahr

Nach dem ersten Ausbildungsjahr trennen sich die Wege der Auszubildenden in den unterschiedlichen Fachrichtungen noch nicht. Im zweiten Ausbildungsjahr setzten Technischen Zeichner sich stärker mit dem Messen und Berechnen von Daten auseinandersetzen. Üblicherweise werden die Auszubildenden der unterschiedlichen Fachrichtungen auch im zweiten Jahr noch gemeinsam unterrichtet und erlernen die gleichen Inhalte. Hierbei handelt es sich um vertiefendes Wissen und Fähigkeiten im Bereich Kennenlernen von fertigungs- und montagetechnischen Abläufen, rechnerunterstütztes Zeichnen (CAD), Zeichnungserstellung und Herstellen von Werkstücken (z. B. Drehen und Fräsen).

Das dritte Ausbildungsjahr

Im dritten Lehrjahr erfolgt dann eine Abspaltung der unterschiedlichen Fachrichtungen. Auszubildende legen ihren Fokus vor allem auf die spezifischen Fachrichtungen. Unter anderem bekommen die Auszubildenden im dritten und vierten Lehrjahr Kenntnisse im Bereich Erstellen von Skizzen und technischen Zeichnungen, Berechnung von Bauteilen, Anfertigen von Detailkonstruktionen und Begleitunterlagen und vertiefte Werkstoffkunde vermittelt.

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Mit diesem Gehalt kann man rechnen

Die Ausbildung zum Technischen Zeichner ist eine dreieinhalbjährige Ausbildung, die in einem Betrieb sowie der Berufsschule erfolgt. Während dieser Zeit erhalten die Auszubildenden ein Ausbildungsgehalt. In welcher Höhe dieses Gehalt ausgezahlt wird, hängt von einer Reihe unterschiedlicher Faktoren ab.

Einen großen Einfluss auf die Höhe des Ausbildungsgehalts übt die Tatsache aus, ob die Ausbildung in einem Ingenieurbüro, einem Konstruktionsbüro oder in einem Unternehmen stattfindet. Das Ausbildungsgehalt in einem Betrieb lässt sich gut einschätzen, denn dieses variiert je nach den individuellen Begebenheiten bei jedem Unternehmen. Ist der Betrieb an einen Tarifvertrag gebunden, sind auch die Auszubildendengehälter vorgegeben. Ist der Betrieb dagegen jedoch tarifvertraglich nicht gebunden, kann er ein anderes, ihm überlassenes Gehalt an seine Auszubildenden zahlen.

Ebenso spielt neben dem Bundesland, in dem die Ausbildung stattfindet, auch eine Rolle, in welchem Ausbildungsbetrieb die Ausbildung gemacht wird.

  1. Ausbildungsjahr:  974 Euro (Neue Bundesländer: 955 Euro)
  2. Ausbildungsjahr: 1027 Euro (Neue Bundesländer: 1010 Euro)
  3. Ausbildungsjahr: 1103 Euro (Neue Bundesländer: 1070 Euro)
  4. Ausbildungsjahr: 1163 Euro (Neue Bundesländer: 1122 Euro)
    *Quelle: Azubigehälter – 14.03.2018 (Deutsche HandwerksZeitung)

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